AG Helmholtzplatz
Vekehrs- und Lärminitiative in Blankenburg

GethsemanePLATZ
Welt-Bürger-Park e.V.
AIM (AnliegerInitiative Marthashof)

CARambolagen
BI „Rettet den Eckspielplatz“

 
 

Kastanienallee
Kompromiss größer als die Summe der Einzelinteressen

Das Bündnis „NUr Zu – Pankow“ (bestehend aus CARambolagen, AIM - Anliegerinitiative Marthashof, BI Gehtsemaneplatz, AG Helmholtzplatz) setzt sich weiterhin für den Kompromiss ein, der während der „Schlichtungsgespräche“ mit Stadtrat Kirchner im Dezember und Januar 2010/11 entstanden ist. Dieser elegante Kompromiss ist größer als die Summe der Einzelinteressen, wenn man die vertrackte Gemengelage in der Kastanienallee berücksichtigt. Er ist leicht umzusetzen und bedeutet, vom technischen Aufwand her betrachtet, nur eine geringfügige Änderung der schon existierenden Bauplanung. Die Wirkung ist trotzdem weit reichend.

Realisierung des Kompromisses mit weit reichender Wirkung:

  1. Er verbessert die Aufenthaltsqualität der Kastanienallee erheblich!
  2. Er ist ästhetisch ansprechender als die bisherige Planung und auch kompatibler mit den Vorgaben des Denkmalschutzes.
  3. Durch eine deutliche Erweiterung des Gehwegbereiches entsteht mehr Raum zum verweilen und mehr Raum für die Platzierung von Fahrradständern und (improvisierten) Stadtmöbeln.
  4. Leichteres überqueren der Straße - auch für Behinderte.
  5. Stärkung des Gewerbes durch wesentlich verbesserte Flanierqualität.
  6. Der Kompromiss ermöglicht eine kreativere und vielseitigere Nutzung der Straße (z.B. Straßenmusik, nicht-kommerzielle Nutzung etc.)

Wofür wir uns einsetzen:

  1. Erweiterung des jetzigen Gehwegs um einen Meter (genau wie von der BVV beschlossen und gemäß dem erarbeiteten Kompromiss aus den „Schlichtungsgesprächen“ mit Stadtrat Kirchner) ALLERDINGS OHNE PARKTASCHEN ! Der Bordstein wird stattdessen, wie bisher, gerade verlaufen und auf 3cm Höhe abgesenkt. Die Ladezonen und verbleibenden Parkplätze befinden sich dann künftig auf dem gepflasterten, um 1 METER ERWEITERTEN, „Unterstreifen“ des Gehwegs.
  2. Maximal Tempo 30 – durchgängig, ohne wenn und aber (Bevorzugt Tempo 20).
  3. Die Fahrradsymbole gehören wie bisher zwischen die Schienen UND rechts davon zwischen Gleise und Bordstein! Dies wird zügigen UND langsamen RadfahrerInnen gleichermaßen gerecht.
  4. Wir sind FÜR die geplanten behindertengerechten Straßenbahnsteige (Haltestellenkaps). Diese verbessern die Flanier- und Aufenthaltsqualität der Straße zusätzlich. Sie wirken auch Tempo-reduzierend, da sie, die Straße verengend, bis an die Gleise reichen.
  5. Ausreichend Ladezonen für Gewerbefahrzeuge.
  6. Für eine lebendige, kreative, weltoffene, bunte Kastanienallee, die sowohl für Fußgänger als auch Radfahrer attraktiv ist. Für eine Kastanienallee, die weiterhin das Zentrum eines kreativen Kiezes ist, der sich nicht zum Museums-Millieu degradieren lässt, sondern als Avantgarde aktiv  neue (städtebauliche) Ideen für ein urbanes Miteinander realisiert.

 

 
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